Vereidigung

Beeidigung

In einer Vereidigung legt man einen Eid ab. Die neuen Bundesminister werden in Berlin von Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble vereidigt. Das Vereidigen einer gewissenhaften Pflichterfüllung ist daher nicht nur eine Leitlinie des Parlaments oder ein feierlicher Akt. Der SWR Aktuell Rheinland-Pfalz | Video Vereidigung: Bundesinnenminister Karl-Heinz Schröter sagte bei der Vereidigung: "Mit Ihrem Eid bekennen Sie sich zum Beruf des Polizisten.

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In diesem Beitrag geht es um die Vereidigung und das Gelübde in der Wehrmacht. Die Vereidigung von Bundeswehrsoldaten ist eine - in der Regel festliche - Feier zu Beginn ihres Dienstes. Es wird unterschieden zwischen Wehr- und Freiwilligendienstleistenden, die ein Gelübde abzulegen haben, und Zeitsoldaten oder Berufsangehörigen, die einen Amtseid abzulegen haben.

1956 - nach einer Vernehmung und a auch von Kirchenvertretern - entschied sich der Verteidigungsausschuß gegen eine Vereidigung, aber für ein feierliches Engagement aller Soldatinnen und Soldaten. 2. Der Beschluss über den Eid und das Gelübde in seiner jetzigen Fassung wurde am 06. 03. 1956 im Deutsche Bundestag mit 221 Ja-Stimmen und 193 Nein-Stimmen bei Stimmenthaltung gefasst.

Eid oder Gelübde sind in 9 des Bundeswehrgesetzes definiert und sollen die Einbindung des Nachwuchses in die militärische Gemeinde vorantreiben ( "Integrationsfunktion"), ihn auf emotionaler Stufe an die militärischen Aufgaben bindet ( "Sicherheitsfunktion") und eine Erziehungswirkung auf den Soldat im Sinn seiner Staatsfunktion ausübt ( "Bewusstseinsfunktion"). Darüber hinaus gibt es, wenn man den Eid mit der Formel der Glaubensbejahung ablegt, eine ethisch-religiöse Aufgabe als weitere Bestätigung des Engagements.

"lch schwör's, der BRD getreu zu dienen und das Recht und die Befreiung des Deutschtums mutig zu vertreten, so helft mir Gott. "Ich verspreche, der BRD getreu zu dienen und das Recht und die Freiheiten des Deutschtums mutig zu schützen. "Große Vereidigungen erfolgen zum Beispiel in den Offiziersschulen der Navy ( "MSM") und der Air Force ("OSLw").

Die Armee ist in den Offiziersanwärterbataillonen und im medizinischen Ausbildungsregiment (für Offiziere der Armee) vereidigt, obwohl ihre Basisausbildung seit 2007 sowohl in den Batallionen als auch in der Offiziersschule der Armee weitgehend durchlaufen wird. Darüber hinaus leisten die Soldatinnen und Soldaten ihren Amtseid dort, wo sie ihre Ausbildung abschließen, d.h. die Vereidigung erfolgt oft zusammen mit den Gelübden der Militärdiener.

Das Datum für den Amtseid steht in der Regel in der Mitte der Grundbildung, und auch die Kaserne wird in der Regel als Standort ausgewählt. In den meisten Faellen wird zwar ein festlicher Rahmen zur Staerkung des Eides als Zeichen der Solidaritaet mit der BRD und der Wehrmacht gesetzt, dies kann aber auch z.B. im Kommandantenamt geschehen.

Weil es sich bei den Soldatinnen und Soldaten in der Regel auch um solche handelt, die an der Basisausbildung für längere Dienstzeiten beteiligt sind, aber dennoch ein Recht auf Widerruf Ihrer Berufung als Zeitsoldat (SaZ) / Berufssoldat (BS) haben, legen einige Soldatinnen und Soldatinnen auch "nur" ihr Gelübde ab - der Amtseid wird aber später mit der Berufung als SAZ / BBS abgelegt.

Feierlicher Schwur an die Bundeswehr: Eintritt der ehrenamtlichen Formation mit Truppenflagge und Luftwaffen-Musikkorps an der Spitze. 2. Zur Verdeutlichung des Dienstes der Jugendlichen an der Bevölkerung und zur Verankerung der Wehrmacht als Heer in der gesellschaftlichen Mittellage ( "Ideal des Bürgers in Uniform", s. auch Innerer Führung) werden die Gelübde - wann immer möglich - als öffentlich abgegeben.

Das Verfahren eines Eides oder Gelübdes ist im Grunde das gleiche. Sie ist nicht durch das SoldatInnengesetz, sondern durch die ZDv 10/8 Wehrtechnische Formulare und Feierlichkeiten der Wehrmacht, Kapitel I, festgelegt Das Verfahren wird im Vorfeld genau festgelegt und in einem Kommando festgehalten. Zuerst gehen die Anwärter rein und stellen sich auf.

Danach folgten Reden einer Persönlichkeit des Öffentlichen Dienstes (Bürgermeister, Bezirksverwalter, Staatsekretär des BMVg, Kanzler oder Auslandsvertreter), des Kommandanten der betroffenen Dienststelle und seit einigen Jahren immer wieder einer der Anwärter. Zur Einführung in das eigentliche Gelübde spielen die Musiker Adrianus Valerius' Altniederisches Dankgebet (Wir treten zum Beten)", gefolgt von Johann Kaspar Aiblingers Bayerischem Militärgebet" in Bayern.

Die Truppenträger gehen dann mit den Delegationen der Anwärter vor, und der Kommandant legt die Gelübde der Anwärter ab. Zu den Klängen des musikalischen Korps marschieren die Truppenflagge und die ehrenamtliche Formation aus und schliesslich die Gelübdeformation der Anwärter. In der Regel schließt sich ein Tag der Offenen Tür an, an dem sich die Truppe der Bevölkerung und den Verwandten der Armee vorführt.

Das Gelübde hat vor allem Symbolkraft, da die geschworene Pflichterfüllung des Soldates auch außerhalb der Leistung des Gelübdes liegt. Lehnt ein Wehrpflichtiger die Teilnahme am Gelübde ab, ist er für den restlichen Zeitraum seiner Amtszeit von der Beförderung ausgenommen, hat aber ansonsten keinen Grund, Strafen im Zusammenhang mit dem Militärdienst (im Sinn der Wehrpflicht) zu fürchten.

Der freiwillige Militärdienst und der Einsatz als Zeitsoldat oder Zeitsoldat ist jedoch ohne Gelübde oder Eid nicht möglich, so dass die bisher kaum in Anspruch genommene Verpfändungsmöglichkeit mit der Suspendierung der Militärdienstpflicht jegliche Aussagekraft einbüßt. Für viele Anwärter und ihre Verwandten und Bekannte hat die Vereidigung oder das Gelübde eine große ideologische Relevanz, da die Soldatinnen und Soldaten ihre Loyalität und Solidarität gegenüber dem Land und dem Volke in der Öffentlichkeit "versprechen".

Die ideologische Bedeutsamkeit wird auch in besonderen Überlieferungen der Wehrmacht sichtbar, z.B. ist es in vielen Armeeeinheiten gebräuchlich, dass die Mütze oder das Geflecht in der entsprechenden Wappenfarbe erst nach dem Eid oder Eid zu tragen ist. Ausgabe Temmen, Bremen 2003, ISBN 3-86108-365-5 (Auch: Hamburg, Bundeswehruniversität, Diplomarbeit, 2001).

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