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Maschinenübersetzungen: Einsatzmöglichkeiten mit DeepL, Google Translate und Co - Nürnberg Für die Ansprache von internationalen Auftraggebern ist eine qualitativ hochstehende Umsetzung der eigenen Texte unerlässlich. Wenn Sie die teilweise teuren Übersetzungskosten für Fachübersetzer nicht bezahlen wollen, nutzen Sie oft Anwendungen und Online-Tools - aber was kann die Technik eigentlich? Einer der bekanntesten Übersetzungsmotoren ist Google Translate, das in der vergangenen Zeit wegen zu wörtlicher, falscher Texte besondere Aufmerksamkeit erregt hat.

Bis vor etwa fünf Jahren funktionierte das wohl bekannteste Tool für maschinelle Übersetzungen noch nach der Wort-für-Wort-Methode. Google Translate konnte daher die einzelnen Wörter gut in die gewünschte Sprache übertragen, aber die Fehlerrate war in komplizierteren Kontexten hoch. In der Zwischenzeit wurden jedoch die Übersetzungsprogramme von Google, Microsoft und Co. stark verbesser.

So verwendet das Übersetzungswerkzeug von Google seit 2016 ein neurales Netz und kann nun ganze Texte entsprechend kontextualisieren. Das allein hat die Fehlerrate erheblich reduziert und die Zuverlässigkeit der maschinellen Übersetzungen erhöht. Nicht zu unterschätzen ist das Programm DeepL eines in Köln ansässigen Start-ups.

DeepL nutzt das Neuronalnetz eines isländischen Großrechners, so dass eine Millionen Worte pro Sekunde übertragen werden können und weniger Störungen auftauchen. Verglichen mit Google und Microsoft ist DeepL noch leistungsfähiger und zuverlässiger - allerdings nur bis zu einem bestimmten Ausmass.

Google Translate und auch DeepL bauen ihr Wissen mit jeder neuen Aufforderung aus. Weil Google Translate erfährt, wo aufgrund der Vielzahl von Anfragen und dem Feedback der Benutzer Fehlermeldungen auftreten. Dank des Hochleistungsrechners kann man sich der linguistischen Wirklichkeit noch annähern, da vorhandene Humanübersetzungen als Grundlage für die Validierung verwendet werden. Maschinenübersetzung basiert also auf dem, was ein Mensch bereits getan hat.

Auf diese Weise können Zusammenhänge und Wortauswahl noch besser wahrgenommen und wiedergegeben werden. Die Qualität der aktuellen Übersetzungswerkzeuge ist abhängig von der Ausgangs- und Ziel-Sprache. Maschinenübersetzungen führen in den nachfolgenden Anwendungsfällen zu besonders guten Ergebnissen: Für ein gutes Übersetzerprogramm sind die Sprachen Deutsch, Niederländisch, Spanisch bzw. Französich heute kein Thema mehr.

Entsprechend hängt es immer von den Erfordernissen ab, ob man mit maschineller Umsetzung auskommt. Bei einfachen Texten mit kleinen Texten, die aus dem Englischen ins Deutsche zu übersetzen sind, ist z. B. Google Translate oder DeepL gut geeignet. Soll jedoch ein komplizierter Rechtstext mit viel technischem Vokabular und lang verschachtelten Ausdrücken in eine weniger gebräuchliche Landessprache wie das Slowenische überführt werden, sollte das Resultat mit Bedacht behandelt werden und es ist unwahrscheinlich, dass es fehlerlos ist.

Je leichter das zu bearbeitende Schriftstück, umso größer sind die Erfolgsaussichten mit Google Translate und DeepL. Trotz aller Fortschritte sind die Programme keineswegs fehlerfrei. Online-Tools für die Übersetzung können eine gute Wahl sein, wenn die zu übertragenden Dokumente leicht verständlich sind und in eine gemeinsame Zielsprache übertragen werden müssen.

Das Menü während Ihres Urlaubs in Italien sollte heute kein großes Thema mehr sein, und für Google Translate und DeepL sind auch englischsprachige Beipackzettel möglich. Damit können kürzere, einfachere und unkompliziertere Texte erstellt werden. Hinsichtlich des Kontextes einer übersetzung sind DeepL und Google Translate nach wie vor gescheitert. DeepL arbeitet am besten mit allen geprüften Werkzeugen, aber selbst diese Übersetzungs-Engine ist noch nicht in der Lage, komplexe Texte zu erfassen, die selbst viele Menschen ohne Fachkenntnisse nicht lesen können.

In der Maschinenübersetzung sind idiomatische Ausdrücke oft auch von geringem Wert: Wenn Sie also bedeutende Texte in eine weniger verbreitete Fremdsprache wie Mandarin, Farsi oder Finnish übersetzt haben möchten, sollten Sie dies weiter einem Fachübersetzungsbüro anvertrauen. Weil ein professionelles Übersetzungsunternehmen auch einen Korrekturservice bietet, sollten die Mängel hier idealerweise nicht auftauchen.

Auch in der Folgezeit sollte die Firma deepl ein interessantes Angebot für die Maschinenübersetzung sein, denn das in Köln ansässige Start-up-System ist umwälzend. Doch auch Google Translate ist auf dem Weg und muss seine Möglichkeiten in den nächsten Jahren weiter ausweiten, um wettbewerbsfähig zu sein. Es ist davon auszugehen, dass mit der Zeit immer besser werdende Fachübersetzungen möglich werden - aber wer eine Fachübersetzung benötigt, sollte sich trotzdem auf die Kompetenz von menschlichen Fachleuten stützen.

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