Normseite übersetzung Preis

Preis der Standardseitenübersetzung

Die Höhe des endgültigen Zeilenpreises hängt von Faktoren wie dem Schwierigkeitsgrad und der Lesbarkeit des Ausgangstextes ab. Auf der Standardseite berechnet der Übersetzer den Preis der fertigen Übersetzung. Was ist der Preis pro Wort, Normzeile oder Normseite? Standardseiten und Preiskalkulation für Korrekturlesen und Übersetzungen. Was ist der Preis der Übersetzung?

Übersetzungstarife

Für die Berechnung von Übersetzung und Korrekturlesen wird in der Regel der Einheitspreis pro Text zugrunde gelegt. Wir berechnen auf Anfrage auch einen Zeilenpreis, Preis pro Normseite (pro Normseite mit 1800 Anschlägen inklusive Leerstellen, das sind 225 Wörter pro Normseite), abhängig von der Anzahl der Anschläge oder pro Zeiteinheit. Gerne verhandeln wir mit Ihnen besonders interessante Rahmenvereinbarungen für regelmäßig große Mengen an Texten zur Übersetzung oder zum Korrekturlesen.

Unser Preis auf Stundenbasis: Übersetzen von Claims, Headlines oder Sprüchen, Suchmaschinen-Optimierung durch Web-Linguisten: 60,00 EUR zzgl. Mwst. Der Preis für das Übersetzen und Korrekturlesen kann je nach Sprachenkombination unterschiedlich sein. Für unsere Angebote gilt immer der höchste Qualitätsanspruch. Zu diesem Premium-Level gehört ein sorgfältiges Korrekturlesen nach dem Vier-Augen-Prinzip.

Werbeübersetzungen: Kreativübersetzungen von Claims, Slogans und Überschriften sowie Konnotationskontrollen werden stundenweise abgerechnet. Weitere Preisinformationen zu unseren Sprachleistungen finden Sie in unserer PDF-Datei: Informieren Sie sich über die Tarife für Übersetzung, Korrekturlesen und andere Sprachen.

Wofür ist die Standardseite und wofür ist sie gedacht?

Das im Standardvertrag für Übersetzungsaufträge mit "30 Linien à 60 Zeichen" als Kalkulationsgrundlage festgelegte Standardblatt geht auf die Schreibmaschinenperiode zurück, ist aber keinesfalls überholt und nach wie vor die mit Abstand günstigste Kalkulationsbasis für das Volumen von Literatur. Bei der Schreibmaschine waren es lediglich 30 Zeichen pro Blatt mit maximal 60 Zeichen (natürlich mit Leerzeichen); die Zeile war genauso voll wie beim normalen Schreibvorgang.

Das bedeutet im Computerzeitalter: Man setzt seine Textbearbeitung so ein, dass bei einer nicht-proportionalen Zeichenfolge (wie Courier) maximal 60 Buchstaben (inklusive Leerzeichen) auf einer Linie und 30 Linien auf einer einzigen Tafel stehen. Weil wir nicht die einzelnen Buchstaben, sondern ganze Textteile übertragen, orientieren wir uns beim Verfassen meist an den Linien des Vorbildes.

Dies bedeutet: Wo der Verfasser einen Abschnitt macht, machen wir auch einen, und wenn die Linien dann "nicht voll" sind, berücksichtigen (und berechnen) wir sie immer noch als volle Linien. Gleiches trifft auf unvollständige Kapitelseiten (insbesondere am Ende des Kapitels) und vom Verfasser eingefügte Leerstellen zu. Alle so arrangierten und formatierten Texte, unabhängig davon, wie lang sie sind, ob sie nur auf CD oder auch als Ausdruck auf Papier ausgeliefert werden sollen (und unabhängig davon, welche Schriftart für den Papierdruck vorgezogen wird), können auf diese Art und Weise genau nach der Standardseitengröße berechnet werden:

Die Argumentation einiger Verleger, dass "technologische Entwicklung" die herkömmliche Berechnung von Normseiten überflüssig macht und durch eine Anzahl nach 1800 Stellen zu ersetzen ist, ist daher ungültig. Insbesondere für die modernen Textverarbeitungs-Programme ist es kein Hindernis, die Seitengröße eines Manuskriptes nach der herkömmlichen Normseite zu errechnen.

Nichtsdestotrotz bemühen sich einige Verleger, uns die Berechnung "1800 Zeichen" oder "1800 Zeichen" (oder sogar, besonders unübersichtlich, eine "Normseite mit 1800 Zeichen") aufzuzwingen, was nur offensichtlich ist, aber sowohl dem Sinn als auch dem Wortlaut des Standardvertrags widerspricht. Obwohl 30 x 60 nach Adam Riese 1800 sinnvoll ist, ist diese Berechnung Unsinn, denn eine übersetzung zahlt nicht für die Kapazität des typografischen Schriftpapiers, sondern - wie es der Standardvertrag vorsieht - für den "übersetzten Text".

Sie kann jedoch nicht in fixe Maßeinheiten von je 60 Anschlägen aufgeteilt werden, sondern muss entsprechend dem ursprünglichen Wortlaut in Abschnitte und Blätter unterteilt werden. Das resultierende "Leerzeichen" (freie Zeilenende nach Paragraphen, Leerzeile, leere Seite bleibt an den Kapiteln, usw.) ist daher kein "Betrug" des Verlages, sondern integraler Bestandteil des von uns zu übersetzenden Textes.

Zusätzlich bewirkt ein auf "1800 Zeichen" geänderter Referenzwert in der Regel eine Reduktion des Umfanges um mind. 10 Prozent, d.h. eine Reduzierung unseres Entgelts, und bis zu 30 Prozent bei sehr strukturierten Dokumenten, z.B. bei dialogträchtigen Bänden. Aus diesem Grund betrachten wir die Abweichung von der klassischen Standardseitendefinition als Bestreben der Herausgeber, unsere Gebühren zu senken und empfehlen daher ausdrücklich, solche Klauseln nicht zu unterzeichnen.

Bei der Normseite handelt es sich um einen anerkannten Industriestandard, der bei Bedarf gerichtlich geltend gemacht werden kann; dies wird auch vom Verlagsverband bekräftigt (in besonderen Fällen, z.B. bei der Übersetzung von Texten, Sprüchen, Bildunterschriften oder ähnlichem Prosatext mit sehr vielen leeren Zeilen, kann man sich auf einen anderen Buchhaltungsmodus einigen, der zum einen dem kleineren Textvolumen und zum anderen dem Mehraufwand Rechnung trägt;

Denn es besteht kein Zweifel, ob wir mit einer Maschine oder einer Textverarbeitung zusammenarbeiten, ob wir unsere Dokumente auf Briefpapier drucken oder nur auf Platte liefern - solange es ein Buch gibt, hat der Lektor die entsprechende Vorlage vor sich, und es ist diejenige, die der Verfasser verfasst hat (und die wir übersetzen).

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