Kosten Dolmetscher

Dolmetscherkosten

Der Dolmetscherpreis richtet sich nach der für den Auftrag benötigten Zeit und eventuellen Zusatzkosten. Die Kosten eines "Dolmetschers" hängen in hohem Maße davon ab, welche Art von Veranstaltung Sie planen und was und wie lange das Dolmetschen dauern soll. Der GKV übernimmt nicht die Kosten für Dolmetscher. Damit Sie einen Kostenvoranschlag erstellen können, erstellt der Ihnen beratende Dolmetscher einen Kostenvoranschlag. Nutzung der Dolmetscher- und Übersetzungskosten im SGB II.

Zölle:: Der BDÜ Regionalverband Nordrhein-Westfalen e.V.

Das Honorar für einen Übersetzungs- oder Dolmetschauftrag ist zwischen Kunde und Unternehmer beliebig aushandelbar. Bei Übersetzungen von linguistisch und technisch anspruchsvolleren bzw. stark formatierten Dokumenten wird ein hoher Aufwand betrieben als bei allgemeinsprachlichen und weniger komplexen Aufträgen. Der BDÜ darf aus wettbewerbsrechtlichen Erwägungen keine Preisempfehlung aussprechen, verweist aber gern auf die in der BRD für 2014 gültige Honorartabelle für Übersetzungs- und Dolmetscherleistungen, die die Durchschnittspreise für viele Sprachkombinationen enthält; erhältlich bei der BDÜ Weiterbildungs- und Fachverlagsgesellschaft; ISBN: 9783938430712.

Wir möchten an dieser Stelle auch auf die im Justizvergütungs- und Vergütungsgesetz (JVEG) erwähnten Tarife hinweisen, die nicht nur im Bereich des Rechts häufig als Richtlinie für die Preisverhandlung verwendet werden. Als Berechnungsgrundlage für die Übersetzung dienen die nachfolgend aufgeführten Tarife; eine Standardzeile umfasst 55 Zeichen inklusive Leerstellen in der jeweiligen Landessprache (Preise in EUR): Für Dolmetschleistungen sind folgende Tarife (Preise in EUR) im Gesetz über die Vergütung der Justiz (JVEG) festgelegt: Es ist zu berücksichtigen, dass der Tarif für Konsekutivübersetzungen (A-Dolmetschung, Dolmetscher usw.) gilt.

Der Stundenlohn ist geringer festgesetzt, was auf den ersten Blick für den Auftraggeber geringere Kosten bedeutet. Simultanübersetzung, d.h. "Simultandolmetschen" (A sprich, Dolmetscher redet nahezu simultan), ist jedoch wesentlich zeitsparender, so dass es letztendlich die billigere Art des Dolmetschens ist. In Deutschland werden für die Berechnung von Übersetzungsaufträgen in der Regel eine einzige Textzeile verwendet, die in der Regel aus 50 bis 55 Zeichen (mit Leerzeichen) bestehen.

Sie können die Rechnung aus dem Quell- oder Zieldokument erstellen. Wie in Deutschland traditionellerweise häufiger für den zu übersetzenden Wortlaut, wird bei der Ausarbeitung eines Festpreisangebots je nach Sprachenkombination ein Zuschlag oder Abschlag vom Quelltext mitberücksichtigt. Die Rechnungsstellung nach Normseiten ist nur bei Literaturübersetzungen gebräuchlich. Für Aufträge, die sehr kurzfristig oder über das ganze Jahr hinweg fertiggestellt werden müssen, kann im Einzelnen ein erhöhter Zeilentarif oder ein Expresszuschlag bzw. Wochenendaufschlag vereinbart werden.

Das Korrekturlesen einer Uebersetzung wird nach Aufwand verrechnet. Das Dolmetschen wird nach Stundensatz oder Tagessatz berechnet. In den Preisen inbegriffen sind die Dolmetschgebühr, Fahrtkosten, Übernachtung und Mahlzeiten. Nähere Angaben dazu sind auf der Internetseite des Verbandes der Dolmetscher beim BDÜ im Bereich Dolmetschen von A - Z zu lesen.

Bei allen Dienstleistungen muss der Honorarpreis im Vorfeld zwischen dem Übersetzer/Dolmetscher und dem Kunden festgelegt werden, um jegliche Meinungsverschiedenheiten über das Honorar zu vermeiden. Für Übersetzungs- und Dolmetschaufträge im Justizbereich ist das Gesetz über die Vergütung und Entschädigung der Richter (JVEG) maßgebend. Die JVEG ist die alleinige Bezugsquelle, in der die Tarife für Übersetzungs- und Dolmetscherleistungen rechtlich festgelegt sind.

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