Gerichtsdolmetscher Nrw

Diplom-Dolmetscherin Nrw

NRW - Präsident des Oberlandesgerichts. Nordrhein-Westfalen - Präsident des Oberlandesgerichts Rheinland-Pfalz. Das Saarland - Präsident des Landgerichts. Der Verband der Rechtsdolmetscher und Übersetzer ist der europäische Dachverband der Gerichtsdolmetscher. Als ermächtigte Übersetzerin und beeidigte Dolmetscherin bin ich für alle Gerichte in Nordrhein-Westfalen tätig.

Erhöhtes Honorar für Gerichtsdolmetscher und

die unter anderem die Entlohnung von Dolmetschern und Übersetzern regelt. "Alle Veränderungen sind in Art. 7 des "Kostenrechtsmodernisierungsgesetzes" "verborgen", das auf über 300 S. eine große Zahl von Kostengesetzen in Gerichts- und anderen Rechtsbereichen ändert. So machen das viele Teller, wenn sie geladen sind. Von jetzt an müssen alle Teller das tun.

Künftig haben die (!) kaum betroffenen Personen keinen Vergütungsanspruch mehr, wenn sie die Ablehnungsgründe nicht frühzeitig angegeben haben. Bei der Gebührengruppe 2 wird "55 Euro" durch "70 Euro" usw. abgelöst. Paragraph 3 besagt nun: "Das Stundenhonorar des Übersetzers beläuft sich auf 70 EUR und, wenn er für das Simultandolmetschen explizit hinzugezogen wurde, auf 75 EUR; ausschlaggebend ist nur die Dolmetschart, die im Vorfeld des Auftrags mitgeteilt wurde.

"Der ausschließliche Dolmetschereinsatz ist zu ersetzen, sofern er durch die Annullierung eines Tages, an dem er vorgeladen wurde und dessen Annullierung nicht durch einen in seiner Person liegende Gründe verursacht wurde, einen Verdienstausfall erleiden musste und er erst an dem Tag oder an einem der beiden vorangegangenen Tage über die Annullierung informiert wurde.

Das Stornoentgelt wird bis zu einer Höhe von zwei Arbeitsstunden ausbezahlt. "Die Stornovergütung wird wie bisher im ersten Teil des Satzes festgelegt, der zweite Teil des Satzes ist erneut, bisher waren es nur 55 EUR - zwei Arbeitsstunden sind 140 oder 150 EUR. Bei Dolmetschern und Übersetzern gelten die Neuerungen nicht.

In den Sätzen 1 und 2 wird Paragraph 1 umformuliert: "Das Entgelt für eine schriftliche Arbeit beläuft sich auf 1,55 EUR je angefangener 55 Zeichen des geschriebenen Texts (Grundentgelt). Für Texte, die nicht auf elektronischem Wege bearbeitet werden können, steigt die Gebühr auf 1,75 EUR je angefangener 55 EUR (erhöhte Gebühr).

Sollte die Uebersetzung aufgrund der speziellen Gegebenheiten des Einzelfalles, vor allem wegen der haeufigen Benutzung von Fachbegriffen, der schwierigen Leserlichkeit des Texts, einer speziellen Dringlichkeit oder weil es sich um eine in Deutschland kaum auftretende fremde Sprache handele, ist die Grundgebuehr 1,85â? "Bei nicht editierbaren Rechtstexten (auf dem Papier oder als PDF-Datei) kann in Zukunft immer ein Preis von 2,05 EUR pro Zeilen berechnet werden.

Von den Veränderungen sind kaum Interpreten oder Uebersetzer betroffen, z.B. Bilder fuer Expertenmeinungen. Es handelt sich um gerichtliche Sonderverhandlungen, bei denen die Parteien die anfallenden Gebühren übernehmen und Sondervereinbarungen mit Übersetzern treffen: Diese können nun das Zweifache (!) des Normalpreises sein, aber die Parteien müssen die anfallenden Gebühren im Vorhinein an das zuständige Gerichtsverfahren zahlen.

Es gilt unverändert: "Bei Experten, Interpreten und Übersetzer, die öfter hinzugezogen werden, kann die höchste Landbehörde, für die Bundesgerichte und Bundesbehörden die höchste Bundesstelle oder eine von ihnen zu bestimmende Instanz eine Einigung über die zu zahlende Entschädigung erzielen, deren Betrag die in diesem Bundesgesetz festgelegte Entschädigung nicht übersteigen darf.

"Daher werden einige Agenturen weiterhin darauf drängen, dass der Preis für die Arbeit von Dolmetschern niedriger ist als nach JVEG. Es ist zu wünschen, dass die Aufstockung ( "70 EUR für das Dolmetschen", "1,75 EUR für die Übersetzung") die Verträge verteuert. Bei Dolmetschern und Übersetzern haben die Ergänzungen zu den Abschnitten 4 (Richter), 5 (Zeugen) und 6 (Schlussbestimmungen) keine Einflußnahme.

Für alle Bestellungen, die bis zum Stichtag 30. Juni eingehen, gelten die bisherigen Tarife - diese können auch 4 EUR pro Linie betragen. Wenn Sie beispielsweise am oder nach dem ersten Tag vor dem Gerichtshof erscheinen, werden Ihnen die neuen Tarife in Rechnung gestellt. Egal ob man sich mit 70 oder 75 Euros begnügt muss in der Last sein!

Wenn Sie nach JVEG bezahlen wollen, sollten Sie auch vor dem vereinbarten Zeitpunkt abklären, ob Sie 70 oder 75 EUR auf die Abrechnung aufschreiben. Und wer danach nachfragt, erhält "70 Euro" als Gegenleistung. Diese sah eine Erhöhung von 55 auf 70 EUR pro Arbeitsstunde für das Dolmetschen und von 1,25 auf 1,30 EUR pro Linie für das Übersetzen vor.

Da seit 1994 vergleichbare Tarife in Kraft sind, gab es heftige Einsprüche der Vereine - vor allem gegen die vollkommen unzulänglichen Angebote für übersetzer. Als Gegenleistung für eine sehr geringe Anhebung der Vergütung für die einfachen Texten sollte das Niveau für die komplizierten Texten (1,85 Euro) gleich sein, aber für die wesentlich komplizierteren Texten (4,00 Euro) sollte das Niveau ohne Substitution gestrichen werden.

Der Gesetzentwurf wurde nach verschiedenen Änderungsanträgen, die die Vorschriften für die Verdolmetschung und Übersetzung nicht tangierten, am 27. Juni 2013 an den Parlamentarier und den Rat zurückgeschickt, der die Änderungsanträge genehmigte.

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