Din 17100

in 17100

Werkstoff-Nr. Kurzbezeichnung EN, Kurzbezeichnung DIN, Blechdicke mm, Breite mm, Länge mm, Sonderdicken. Bezeichnet nach der jetzt zurückgezogenen Norm DIN 17100: EN 10210, DIN 17100 Bezeichnung, Werkstoff-Nr. Bezeichnung. nach DIN 17100 (siehe auch DIN EN 10025).

Die DIN EN ISO 17100 definiert die Anforderungen an den Übersetzungsprozess.

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In Europa ist die Benennung für Stahlsorten in EN 10027-1 und 10027-2 definiert. Zusätzlich zur einfachen, aber dennoch anonymen Nummerierung wird jedem einzelnen Werkstoff eine Kurzbezeichnung gegeben, die vor allem vom Verwendungszweck abhängt. Darüber hinaus ist es gebräuchlich, Stahlsorten nach ihrer jeweiligen Chemikalienzusammensetzung zu unterteilen. S 235JR + ARS235JRG2RG2RG2RSt 37-2 Ruhiger Baustahl, Fließgrenze 235 N/mm für kleinste Produktdicke, Güteklasse JR und nicht nominell.

355J2 + NS355J2G3St 52-3 N Ruhiger Baustahl, Fließgrenze 355 N/mm bei minimaler Produktdicke, Güteklasse J2 und normiert (+N). Im Stahlbau nach EN 10025 erhalten Konstruktionsstähle das Präfix S für "Baustahl". Nachfolgend ist die Kenngröße in N/mm² angegeben. In der Vergangenheit wurden Baustahl werkstoffe in Deutschland nach der nun aufgehobenen DIN 17100 bezeichnet:

Die Konstruktionsstähle sind daher nur hinsichtlich ihrer Festigkeit gekennzeichnet, ein gleichnamiger Werkstoff kann je nach Herstellung und Charge zum Teil erheblich unterschiedliche Chemikalienzusammensetzungen haben. Der Anfangsbuchstabe nach der Fließgrenze gibt Aufschluss über die Kerbschlagfestigkeit.

Der Guss eines Stahles kann durch die folgenden Eigenschaften gekennzeichnet werden: Bei der Umwandlung von Rohmaterial in rohen Edelstahl nach dem Linz-Donawitz-Verfahren wird dem Flüssigmaterial entweder Silicium oder Alu (bei Einfachabsenkung) oder Silicium und Alu (bei Doppelabsenkung) zugesetzt. Der Begriff "Beruhigung" ist darauf zurück zu führen, dass die Sauerstofflöslichkeit im Gusseisen beim Erkalten abnimmt und die Metallschmelze daher beim Ausgießen des Eisens "Sauerstoff ausscheidet" und wie ein Siedewasser zu brodeln beginnt.

Im Stranggießverfahren kann nur gehärteter Betonstahl gegossen werden. Zudem hat der beruhigte Stahlguss aufgrund seiner niedrigen oder fehlenden Luftanhaftungen und des Fehlens einer starken Entmischungszone verbesserte Festigkeitseigenschaften und Schweißbarkeit. Auch ein Gütezeichen gab es bis einschließlich Okt. 2004, dass sich das Endprodukt noch beruhigte und in einem wärmebehandelten Zustand befand, da dies dem Produzenten die entsprechenden Spezifikationen gab: G1: Heute wird es praktisch gar nicht mehr hergestellt, da ein ungeglühter Edelstahl nicht mehr im Stranggießverfahren gegossen werden kann.

Aus heutiger Sicht gibt es keinen vernünftigen Grund für die Verwendung eines unberuhigten Stahls, da dies immer zu Qualitätsmängeln in Gestalt von Lufteinschlüssen im Werkstoff führt. In der Vergangenheit wurde der Name mit Leerstellen versehen; nach der neuen Norm gibt es kein Leerschritt zwischen C und Prozent. Nichtrostende Stähle müssen nicht notwendigerweise dem Umgangsbegriff Edelstahl als Edelstahl genügen, aber nicht legierte Stähle sind in der EN 10020 als Stähle mit einer oder mehreren der folgenden Eigenschaften definiert:

fester Minimalwert der Kerbschlagzähigkeit (siehe Zähigkeit), feste Härtungstiefe oder Härte der Oberfläche, besonders geringe Anteile an nicht-metallischen Einlagerungen, bei denen 0,01 bis 0,1 Masseprozent des Aluminiums, Niobs, Vanadiums und/oder Titans legiert sind, um eine höhere Steifigkeit zu erreichen, z.B. durch Karbid- und Nitridbildung und Kornverfeinerung.

Die Legierungsbestandteile werden beim Erwärmen auf Verformungstemperatur zersetzt. Selektiv gekühlt formen sie Carbide mit Kohle und Nitride mit Stickstoff. Niedrig legierte Stahlsorten sind solche, bei denen die Gesamtheit der Legierungsbestandteile 5 Masse-% nicht übersteigt. Beschreibung: Beispiel: 30NiCrMo12-6 ist ein Werkstoff mit 0,3 Prozent Kohle (0,3=30:100), 3 Prozent Nickel (Ni: 3=12:4), 1,5 Prozent Cr (Cr: 1,5=6:4) und niedrigem, unbenanntem Molybdängehalt (Mo).

Benennung: Die hochlegierten Stahlsorten sind an der Vorderseite mit einem X bezeichnet, danach folgen der Kohlenstoffanteil multipliziert mit dem 100-fachen, danach die chemische Elementsymbole der Legierungsbestandteile in der Größenordnung abnehmender Masseanteile und am Ende in der selben Größenordnung, abgetrennt durch Trennstriche, die Masseanteile der obengenannten Legierungsbestandteile in Masseprozent (jedoch ohne Multiplikatoren!).

Beispiel: X12CrNi18-8 ist ein Werkstoff mit 0,12% Kohle, 18% Cr (Chrom) und 8% Nickeleisen. Benennung nach EN ISO 4957 (Werkzeugstähle): Codebuchstaben für den Werkstoff und anschließend Nummern, die die Masseanteile in ganzen abgerundeten Nummern in der Folge W, Mo, V und C0 wiedergeben. In manchen Fällen kann man den Namen nur mit S finden, danach folgen drei bis vier-stellig.

Gussstahl ist eine Stahllegierung, die zum direkten Gießen in die Endform ohne größere Umformung bestimmt ist. Benennung: Wie niedrig legierte Stähle, jedoch mit G vorne. Beispiel: G-17CrMo5-5 ist ein Gussstahl mit 0,17 Prozent Karbon, 1,25 Prozent Cr (Chrom) und 0,5 Prozent Mo (Molybdän) nach Vorgabe. Für Stähle und Stahlguß ist die Gruppe X die erste.

Beispiel: Der Wert für den Wert 7218 bedeutet[Stahl]. Die Kurzbezeichnung wäre 25 CrMo 5. Die wohl berühmteste Materialnummer in der Stahlindustrie ist mit Sicherheit die Nummer 4301, die dem ersten Edelstahl zuerkannt wurde. Darüber hinaus gibt es Stahlsorten, deren Beschaffenheit über die minimale Streckgrenze hinausgeht.

Obwohl die Kennzeichnung von Stählen derzeit klar umrissen ist, wurde sie in den vergangenen Jahren mehrmals umgestellt. Darüber hinaus gibt es für gewisse Stahlarten Marken und historische Kennzeichnungen (z.B.: Str 52, V2A, Invar, Nirosta,....), so dass die Kennzeichnung der Stahlarten generell etwas unübersichtlich ist. Die Stahlgüten werden in den USA nach einem Verfahren des American Iron and Steel Institute (AISI) benannt.

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